Sie befinden sich hier: Themen / Wann ist ein Mensch tot /  Guten Tag, heute ist der 22.02.2019
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Klasse: CT 11

 

Thema: Ethik in der Wissenschaft - Zu welchem Zeitpunkt ist aus ihrer Sicht ein Mensch tot?

Bei den Juden, gilt der Mensch als tot, wenn sein Herz nicht mehr schlägt.

Bei dieser Glaubensrichtung steht das Leben im Vordergrund. Wenn ein Mensch gestorben ist glauben die Juden, dass er nur schläft und wieder aufersteht. Bei dem Verstorbenen wird eine Totenwache aufgestellt. Deswegen dürfen im Judentum keine Menschen eingeäschert werden. Die Bestattung muss innerhalb von 24 Stunden bis max. 3 Tagen erfolgen

Im Christentum gilt der Mensch als tot, wenn Herz- oder Hirntod festgestellt ist.Liegt ein evangelischer Christ im Sterben, sollten die Angehörigen und falls es der Sterbende möchte, ein Pfarrer informiert werden. Die Angehörigen und der Pfarrer sprechen das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser. Beim Umgang mit dem Verstorbenen gibt es keine Besonderheiten zu beachten. Angehörige sollten jedoch im Sterbezimmer Abschied nehmen können. Nach dem letzten Atemzug sollte das Fenster geöffnet werden, damit die Seele aus dem Körper entweichen kann. Nach ca. 7 Stunden findet eine Leichenschau statt

 

Liegt ein katholischer Christ im Sterben gelten die gleichen Hilfestellungen wie  bei den evangelischen Sterbenden(Angehörige und Priester).Wenn der Sterbende noch in der Lage ist,  werden Rosenkränze, Medaillons mit dem Bild vom Papst , der Jungfrau Maria  oder von Heiligen,  die Bibel und das Gesangbuch gereicht. Im Sterbezimmer kann auch ein Kruzifix aufgestellt werden. Eine Krankensalbung sollte ermöglicht werden. Bei dem Umgang mit dem Verstorbenen gibt es keine Abweichungen zur evangelischen Kirche. Als Symbol des Glaubens und der Auferstehung soll im Sterbezimmer eine Kerze angezündet  werden.  Auf Wunsch der Angehörigen kann man dem Verstorbenen ein Kruzifix oder einen Rosenkranz in die Hand geben

Im Islam werden Hirntod und Herztod gleichgestellt.

Der Tod wird im islamischen Glauben nicht aus dem Leben verdrängt, sondern in das  Leben eingebunden. Dies sollte jedem Moslem bewusst sein. Man sollte nicht vor dem Tod fliehen, jeder wird von ihm eingeholt. Der Tod gilt im Islam nicht als Preis für die Sünden, sondern als Heimkehr und nicht als das Ende. Der Sterbende wird immer so gedreht, dass er nach Mekka blickt, also in südöstlicher Richtung. Vor seinem Ableben werden die Augen langsam geschlossen und dabei  ein Gebet gesprochen




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