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Jenseitsvorstellungen

Klasse: ITA 11

Thema: Leben und Tod

Unterthema: Jenseitsvorstellungen

 

Der Tod bedeutet im Islam die Trennung von Leib und Seele und Todesengel begleiten die Seele ins Grab. Dort wartet sie auf den jüngsten Tag, wo Allah aus Büchern die Taten der Seelen vorließt. Schlechte Seelen kommen in die Höllen und Gute in den Himmel. Die Hölle wird sehr schrecklich beschrieben, als ein heißer Ort voller Qualen. Der Himmel wird als ein wundervoller Garten beschrieben, indem Milch und Honig fließen. Dort sind sie mit Allah vereint.

(Moritz Jung, ITA 11, 2007/2008)

Die Christen glauben das Jesus starb, damit ihre Sünden vergeben werden. Sie glauben an die Auferstehung und ein ewiges Leben nach dem Tod. Bevor sie aber dorthin kommen, werden sie von Gott gerichtet: Gute Menschen kommen in das Paradies und schlechte Menschen in die Hölle. In der katholischen Sichtweise gibt es noch einen dritten Ort, das Fegefeuer. Dorthin kommen Menschen, die leichte Sünden begangen haben. Die Seele büßt dort für diese Sünden und bereitet sich auf das ewige Leben vor. In der Offenbarung von Johannes wird gesagt, dass es ein Ende der Welt gibt und dann Jesus kommt. Im Protestantischen wird geglaubt, dass dann auch alle Toten auferstehen werden und die Seele in ihren früheren, jetzt vollkommenen Körper zurückkehrt.

(Moritz Jung, ITA 11, 2007/2008)

Der Tod wird im Judentum als Bestandteil des Lebens angesehen und man bereitet sich auf den Tod das ganze Leben lang bewusst vor. Im Judentum gibt es keine konkrete Vorstellung über das Leben nach dem Tod. Man denkt, dass Gute belohnt und Schlechte bestraft werden. Über die Endzeit (Apokalypse) sagen die Juden, dass der Messias kommen wird und das Volk Israel von seinen Leiden befreien wird. Manche glauben auch daran, dass in dieser Zeit alle Toten auferstehen.

(Moritz Jung, ITA 11, 2007/2008)




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